SV Tresenwald e.V. Machern Der größte Breitensportverein in Muldental.

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Ein abgekartetes Spiel !

Eins war klar: Der SV Tresenwald Machern war bereits vor diesem Spiel nicht mit Macht und guten Worten von Platz eins der Tabelle in der Bezirksklasse 1 zu bewegen. Entsprechend entspannt traf man sich am Samstag nach dem hammerharten Burpee-Training vom Freitag in der Leplay-Halle auf eine Runde Skip-bo. Worauf? Nun die Regeln sind ganz einfach: Es gibt bei sieben mehr oder minder spielfähigen Volleyballern ein Satz Karten mit den Positionsnummern 1-6, welche der Feldaufstellung im Läufer 1 entsprechen  sowie einen Skip-Bo, der einen Satz Bankpause bedeutet. Klar soweit? Nun denn, die Karten sind gemischt. Let’s rock! Unter großem Gelächter stand die erste Aufstellung: Ceschia und Sosnoski Außen, Vieweg und Hofmann Mitte, Gruner Diagonal und Voerkel verteilte die Bälle. Die Story dieser Spielrunde ist schnell erzählt. Markus machte seine Sache im Zuspiel verdammt gut und man hatte das Gefühl, das im Aufschlag der Tresenwalder immer die „Wweie-ziehen-Karte“ verteilt wurde. Also mit einem Aufschlag wurden meist gleich zwei Punkte erzielt. Oder die Annahme hatte „Einmal aussetzen“ gezogen. Anders ist der Satzendstand von 25:5 nicht erklärbar. Kurzum, schneller Durchgang. Für die zweite Runde am Deck wurden gezogen: Ceschia und Voerkel Außen, Schulze und Sosnoski Mitte, Vieweg Diagonal und Hofmann verteilte die Bälle. Auch der Heimtrainer reagierte und scheuchte seine „alten“ Haudegen aufs Feld, um dem Muldentaler Spielsextett die Asse entgegenzusetzen. Doch auch in dieser ungewohnten Aufstellung vermochte der Spielfaden nicht abzureißen. Die Karten wurde eine nach der anderen vom Stapel gezogen und die Punktwerte bei den Machernern Volleys gebunkert. Ein zwei sehenswerte Einzelaktionen rundeten den Satz zu einem glücklichen Gesamtbild 25:17 ab. Der Final-Table wurde in Worst-Case Aufstellung gelost: Hofmann und Voerkel Außen, Ceschia und Gruner Mitte, Vieweg Diagonal und Schulze verteilte die Bälle. Au Backe, doch gezogen ist gezogen. Um mal mit Skatausdrücken zu reden, die Mannschaft war für diesen Satz nur das Beiblatt. Irgendwie gelang es trotzdem stetig, die verlorenen Karten auf der Hand nachzuziehen und den Stand ausgeglichen zu halten. Die unerfahrenen LE-Volleys haben sich vom Bluffen der SVT-Pokerfaces wohl zu sehr beeindrucken lassen und nicht so doll gemacht, wie sie gekonnt hätten. Da waren schon ziemliche Pocket-Rockets dabei über die vier und eins. Aber 22:21 kurz vor Schluss. Spannung. All-in! Und unter dem Jubel des mitgereisten Gunnar ploppte die 25 auf den Satzstandsanzeiger auf. 25:21, 3:0 und damit so was von Spitzenreiter, das glaubst Du nicht! Jetzt ist Pause nach einer hammerfettbombekrassen Saison. Nur ein Spiel verloren, wann gab‘s das schon mal in der Geschichte des SVT? Nun ist Rehabilitation für die Tresenrentner. Und man darf gespannt sein, wann und wo und mit welcher Besetzung im Herbst wieder unser Spruch erschallt: Hammer fett. Bombe krass. Die von Glücksfeenrich Gunnar Voigt präsentierten Karten zogen:Karsten Ceschia, Thomas Gruner, André Hofmann, Daniel Schulze, Enrico Sosnoski, Stefan Vieweg, Markus Voerkel (kc)

01-05-2016 (News Volleyball)

Im tropischen Norden den Aufstieg gesichert

Am vergangen Samstag ging es für die Tresenwalder Herren in den Leipziger Norden zum VSG Leipzig Nord. Dort empfing man uns nicht wie gewohnt in einer kühlen Halle, sondern die Leipziger hatten sich etwas Besonderes überlegt und vorab die Halle in eine Sauna umbauen lassen.  Das ließ Trainingsanzüge von vorn herein nutzlos werden. Für die Herren aus Machern gab es ein klares Ziel – Drei Punkte einsammeln und damit die Saison vorzeitig entscheiden, um den Wiederaufstieg zu sichern. Dieses Ziel wurde auch in der Ansprache vor dem Spiel noch einmal allen ins Gedächtnis gerufen und so startete man hoch motiviert in die erste Runde. Erster Satz – Erster Aufguss 90°C: Gleich zu Beginn waren die Herren aus Machern auf Betriebstemperatur und setzten den Gegner mit harten, langen Aufschlägen von Gruner unter Druck. Resultat war gleich zu Beginn ein drei Punkte Vorsprung. Danach war das Spiel von harten Angriffen, aber auch sehr guten Blocks geprägt. Durch wieder sehr gute Aufschläge ins Hinterfeld durch Hofmann konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden, wodurch es nun schon 9:5 stand. Aufgrund einer sehr konzentrierten und motivierten Leistung des Teams  wurde dieser Vorsprung auch nicht mehr hergegeben und so ging der erste Satz 25:20 an den Tresenwald. Zeit für eine erste Abkühlung. Zweiter Satz – 80°C: Die Aufstellung des zweiten  Satzes bot keine großen Überraschungen zum ersten Satz – Gruner im Zuspiel, Ceschia und Vieweg in der Mitte, Voigt auf Außen und Voerkel komplettierte das Feld auf der Diagonalposition. Ströller hielt sich draußen bereit, um für Ceschia die Abwehr zu unterstützen.Auch in diesem Satz konnten die Tresenwalder Herren durch platzierte Aufschläge von Voerkel und Vieweg gut in die Runde starten und so war man in der ersten Hälfte des Spiels immer einen kleinen Schritt vor den Leipzigern. Beim Stand von 13:13 merkte man, dass nun auch die Leipziger eingespielt waren und man noch eine Schippe drauflegen muss. Die Annahme passte, die Pässe wurden gut verteilt, somit konnten Gruner und Ceschia, sowie Vieweg auch die eine oder andere Kombination spielen, die dann auch Erfolge brachte und man wieder vorn lag.Gegen Ende kämpften sich die Leipziger nochmal bis zu einem 20:20 heran. Der Tresenwald reagierte, indem der Block durch Sosnoski als Wechsel  für Hofmann nochmal verstärkt wurde. So ging, wenn auch knapper, dieser Satz mit 25:22 an die Tresenwalder Herren.Sollte das gezielte Training am Vorabend und die Ansprache vor dem Spiel von Ceschia, dass man an diesem Tag das große Saisonziel aller – den Wiederaufstieg – eintüten kann, tatsächlich Früchte tragen? Es schien so und alle wollten nun nur noch einen einzigen Aufguss wagen und dann schnell in den kalten Pool. Geplant war also noch einmal 95°C und dann nach Hause. Auf in den dritten Satz – Dampfsauna:  Hatte man sich in der Tür geirrt? Plötzlich lief es nicht mehr so souverän. Die Sicht wurde schwieriger, man traf im Aufschlag das Feld nicht mehr und auch im Angriff war der Ball nur noch schwer auszumachen. Dazu kam, dass sich Voigt gleich zu Beginn am Heizkessel verbrannte und mit Wadenkämpfen das Feld verließ. Für ihn kam Schulze herein und sollte das Team wieder wachrütteln. Doch nur beim Stand von 10:10 war die schnelle Abkühlung noch einmal in Sicht. Anschließend blieb man dem Gegner zwar auf den Fersen, kam aber nicht mehr darüber hinaus. Dazu kamen mehrere längere Unterbrechungen aufgrund eines Wechselfehlers von Vieweg und Klärungsbedarf zwischen den Schiedsrichtern, was weiter für Verunsicherung sorgte. Beim Stand von 19:24 aus Sicht der Leipziger machte dann Voerkel der Runde ein Ende und verschaffte allen noch einmal die Chance durchzuatmen.Sollte nun wieder das typische Spiel beginnen und man aus einem starken Auftakt dann doch nur mit zwei Punkten nach Hause fahren?  Nein – Soweit sollte es dieses Mal nicht kommen und so hieß es für alle – jetzt nochmal alles geben und mit vollen Taschen zurück nach Machern. Vierter Satz 95°C: Jetzt noch einmal alles rausholen. Unter diesem Motto setzte man gleich zu Beginn auf den größten Block, den die Tresenwalder Herren auffahren können. Sosnoski rückte für Hofmann in die Startformation. Alle anderen Positionen blieben unverändert. Auch Voigt war wieder heruntergekühlt und bereit für einen weiteren Satz.Bis zu einem Stand von 18:17 blieb der Satz hart umkämpft und kein Team konnte sich merklich absetzen. Doch dann folgte eine vier Punkte Serie von Gruner und verschaffte allen Luft. Womöglich auch, weil das Schiedsgericht ihm vorher einen regulären Angriff von weit außerhalb der Seitenlinie mangels „physikalischer Beweisbarkeit“ nicht zugestand. Auch der nächste Aufschläger wollte in dieser Phase nicht noch einmal patzen und machte mit einer fünf Punkte Serie den Sack mit 25:20 zu. Die drei Punkte sind gesichert – raus aus der Sauna!Mit diesem Sieg sicherten sich die Tresenwalder Herren vorzeitig den Aufstieg und erreichen damit das Saisonziel. Im letzten Spiel der Saison, am 30.4.2016 gegen die LE Volleys V, kann der Tresenwald nur noch auf den zweiten Platz rutschen, wenn man an diesem Tag gar keinen Punkt mehr einsammeln kann. Aber auch dann ist der zweite Aufstiegsplatz ungefährdet. Es spielten: Karsten Ceschia, Thomas Gruner, André Hofmann, Daniel Schulze, Enrico Sosnoski, Eric Ströller, Stefan Vieweg, Markus Vörkel, Gunnar Voigt. Aufgrund einer Knie-OP fiel Paul Weise leider aus. Gute Besserung an dieser Stelle! In der zweiten Partie des Tages standen sich VSG Leipzig Nord und SB Reudnitz III gegenüber. In einem hart umkämpften Abwehrduell unterlag auch hier etwas überraschend der Gastgeber und die Reudnitzer nahmen durch einen 3:1-Sieg drei Punkte mit nach Hause.(es)

15-04-2016 (News Volleyball)

Pflichtsieg gegen Tabellenschlusslicht

Letzen Samstag trafen die Tresenwalder Herren im Zentrum der Messestadt auf Tabellenschlusslicht LE Volleys V. Im Vorfeld des Spiels hätte man wohl mit den offiziellen Wettquoten für einen Sieg der Gäste keinen Penny verdient. Im Laufe der bereits langen Saison gelang es den Gastgebern bisher keinen Sieg einzufahren, entsprechend war das Motto klar: Pflichtsieg! Aber bekanntlich haben es gerade diese Spiele in sich und sind nicht immer einfach zu bestreiten.Aus diesem Grund stimmte Trainer Ceschia die Mannschaft im Vorfeld noch einmal auf dieses spezielle Spiel ein und wies auf die Unberechenbarkeit der gegnerischen Angreifer hin. Um gleich von Anfang an nichts anbrennen zu lassen, wurde in vermeintlich stärkster Besetzung begonnen. Stefan und Karsten auf Mitte, Gunnar und Markus auf Außen, Thomas Diagonal und André im Zuspiel. Dieses Erfolgsrezept schien aufzugehen und beeindruckte auch die Gastgeber, sodass die Volleys nicht ins Spiel fanden. Der tresenwalder Sechser sammelte Punkt um Punkt und profitierte von der Unsicherheit der Gegner. Auch die frühen Auszeiten der Gäste bei 1:7 und 3:15: verhalfen nichts und so konnten die Macherner den ersten Satz recht souverän mit 13:25 für sich entscheiden. Mit Hinblick auf das nächste Spiel gegen VSG sollten die weiteren Sätze dazu genutzt werden, um sich bereits jetzt darauf einzustellen. In einer alternativen Aufstellung mit zwei Personalveränderungen wurde der 2. Satz angepfiffen.  Auf der Diagonalposition kam Daniel zum Einsatz und für Haudegen Gunnar wurde Enno eingewechselt. Mit einer guten Aufschlagsserie zu Beginn von Markus erarbeitete man sich einen 5-Punktevorsprung. Leider konnte im weiteren Verlauf nicht dort angesetzt werden wo im ersten Satz aufgehört wurde. Wackelige Annahmen, ungenauer Spielaufbau und inkonsequente Angriffe auf tresenwalder Seite ließen die Gastgeber ausgleichen. Somit gestaltete sich der 2. Satz offener als gewünscht. Erst beim Spielstand von 16:16 setzten die Gäste zum Endspurt an und gewannen den zweiten Satz schließlich mit 21:25. Auch in Satz 3 war das Ziel noch variabler zu agieren und zudem wieder einen klaren Siegkurs einzuschlagen. Auf der Zuspielposition verteilte Thomas nun die Bälle. Gunnar kam wieder auf Außen zum Einsatz, Enno als Mittelblocker für Stefan und Daniel weiterhin diagonal. Durch druckvolle Aufschläge, variable Angriffe und kaum Gegenwehr der Gastgeber erarbeitete man sich einen komfortablen Vorsprung und ließ keinen Zweifel mehr am betonten Pflichtsieg. Am Ende wurde der dritte Satz mit 15:25 beendet. Mit drei Punkten im Gepäck eroberten die Tresenwalder Herren endlich wieder  die Tabellenspitze.  Fazit: Ein 3:0 Sieg mit Höhen und Tiefen. Dennoch konnte das Spiel gut genutzt werden, um einige Alternativen zu erproben und sich gezielt auf das nächste Spiel gegen den VSG Leipzig Nord einzustellen. Am kommenden Spieltag werden die Weichen zum Aufstieg in die Bezirksliga gestellt. (ah)

15-04-2016 (News Volleyball)

tresenwald-volleyball.de under construction

Liebe Internetgemeinde, der spezifische Volleyballauftritt, www.tresenwald-volleyball.de, musste vergangene Woche einen herben Hacker Angriff verkraften. Unsere Administratoren arbeiiten fieberhaft an einer Lösung. In der Zwischenzeit werden an dieser Stelle neue Informationen rund um den Macherner Volleyball geliefert.  

12-04-2016 (News Volleyball)

60 km zu drei Punkten

Die Recken der 1. Herrenmannschaft waren am vergangenen Wochenende zu Gast bei der zweiten Garde des Dommitzscher SV Grün-Weiß und nahmen damit die weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf sich. Dass bereits die Hinfahrt einiges über den Spielverlauf auszusagen vermochte, ist im Tourbericht nachlesbar: 1. Satz / 0 km Überpünktlich ging es los. Aus drei Richtungen (Leipzig, Gerichshain, Naunhof) starteten die Akteure in das Abenteuer Auswärtsspiel. Der Aufstellungszettel offenbarte nichts besonders Überraschendes. André Hofmann startet auf der Zuspielposition, auf Außen toben sich zunächst Gunnar Voigt sowie Enno Sosnoski aus. Ergänzt werden sie durch die Mittelblocker Karsten Ceschia sowie Kapitän Stefan Vieweg, Markus Voerkel komplettiert das Sextett auf der Diagonalposition. Die Fahrt plätschert so dahin und hält wenig Höhepunkte parat. Einige Macken im Aufschlag und individuelle Fehler sorgen dafür, dass kein beruhigendes Polster auf den nachfolgenden Verkehr zustande kommt. Erst mit Warmlaufen der Motoren Mitte des Satzes kommt ein wenig Schwung und ein erster Streckenerfolg kann mit einem 25:17 aus Sicht der Gäste eingefahren werden. 2. Satz / 28 km Bei Eilenburg treffen alle Spieler aufeinander, die Fahrt wird nun gemeinsam bestritten und eiligst fortgesetzt, damit die Motoren auf Touren bleiben. Aufgrund des Teilerfolgs gibt es keine Wechsel und mit Druck vom hintersten Auto (in Person von André auf Aufschlagsposition) wird aufs rechte Pedal gedrückt. Erst nach 5:0 kommt der Bleifuß runter vom Gas, bleibt aber auf Anschlag. Über die Stationen 13:3 (Auszeit DSV II) und 18:9 (Wechsel Daniel Schulze für Enno) nimmt der Satz immer weiter Form an, die Rücklichter des Tresenwald-Korso schon fast hinter der überübernächsten Kurve verschwunden. Bei 25:15 endet die Hochgeschwindigkeitsphase und Satz 2 ist in Sack und Tüten. 3. Satz / 36 km VOLLBREMSUNG!!! Und Führungswechsel. Kurz vor Mockrehna wird eine Abkürzung genutzt, um Zeit und, wie sich zeigt, auch Kraft(stoff) zu sparen. Doch wie sind Abkürzungen zuweilen? Steinig, holprig unwegsam und nicht selten führen sie durch unbekanntes Gebiet. Die Geschwindigkeit auf ein Minimales zurückgefahren, der Motor gerät ins Stottern. Bei 6:10 muss ein kurzer Halt eingelegt werden, um den Männern noch einmal das Ziel vor Augen zu führen. Doch wie Anfänger in Fahrstunden kommen die Herren des SVT nicht mehr in die Gänge. Kurz darauf übernimmt Thomas Gruner die Poleposition im Zuspiel, um den restlichen Mannen neuen Schwung einzuhauchen. Über einen Zwischensprint schaffen es die Tresenwalder nicht hinaus, haben bei 24:24 aber doch noch die Chance, die schwarz-weiß-karierte Flagge zu Gesicht zu bekommen. Doch das Glück der Tüchtigen ist mit den Hausherren, die sich mit 26:24 durchsetzen. 4. Satz / 43 km Strafrunde. Jetzt heißt es: die Kaffeefahrt des dritten Satzes vergessen machen und die erwarteten drei Punkte mit nach Hause nehmen. Doch die Fahrt wieder aufnehmen fällt schwer, wenn sich selbst die Rennleitung aus Brandis ein schelmisches Lächeln nicht verkneifen kann. Bis zum Stand von 14:14. Als die Hausherren aufgrund einer vermeintlichen Fehlentscheidung vom sonst souveränen Schiedsgericht die Vorfahrt zugesprochen bekommen, gelangt der Kampfgeist zurück in die Köpfe der Macherner. Bei Kilometer 49 ist zum ersten Mal das Ziel ausgeschildert, die Gesichter nun fest nach vorne gerichtet und die Messer zwischen den Zähnen funkeln in Richtung Gegenverkehr. Nach dem 20:15 aus Gästesicht zieht Dommitzsch die Notbremse, bittet letztmalig zum Boxenstopp. Doch der Zug der Gäste ist nicht mehr aufzuhalten, der bei 25:20 die Ziellinie überquert. Mit einer durchschnittlichen Leistung zieht der SVT weiter seine Kreise am Bezirksklasse-Himmel. Aufgrund der Parallelspiele rutscht er dennoch auf Platz 3 hinter den Teams aus Brandis und Delitzsch, die jedoch ein bzw. zwei Spiele voraus sind. Der Aufstieg ist fest eingeplant und kann nur noch durch einen Totalausfall in den letzten drei Spielen zustande kommen. Doch das Spiel in Dommitzsch hat einmal mehr gezeigt, dass nicht aller Tage Abend ist. (mv)

21-03-2016 (News Volleyball)

Das 2. Spiel des Jahres und wieder zu Gast in Markkleeberg

Nachdem wir uns zum 1. Spiel des Jahres bei der 1. Mannschaft des TSG Markkleeberg nicht beweisen konnten, sollte es beim 2. Spieltag bei Markkleeberg II anders laufen. Wir waren wild entschlossen es den Gegnerinnen durch Mut und Konzentration nicht wieder so leicht zu machen. Doch schon in den Tagen zuvor deutete sich an, dass wir geschwächt in Markkleeberg anreisen würden: unsere Kapitänin Fanny konnte uns wegen anhaltender Beschwerden nur von der Bank aus unterstützen, hierbei halfen auch unsere beiden werdenden Muttis Franzi und Sibby sowie die mitgereisten Fans lautstark. Auf Maria, Jessy und Katha musste ebenfalls krankheitsbedingt verzichtet werden. Und so konnten nur 7 unserer eigentlich zahlreichen Mädels im Trikot die Halle betreten. Wir freuten uns besonders, dass die lange verletzte Anne wieder dabei war. Sie sollte als Joker im Aufschlag und Block eingewechselt werden. Eins sei vorweg gesagt: Sie hat Ihre Sache mehr als gut gemacht ... willkommen zurück Anne! Der sichtlich nervöse Trainer Paul schickte 16.45 Uhr wie gewohnt Anke im Zuspiel, die beiden Allweckwaffen Eva und Wendy als Außenangreiferinnen, Janine über die Diagonale und Carmen und Selina über die Mitte auf’s Parkett. Wir waren hoch motiviert nicht die gleichen Fehler zu machen wie vor 3 Wochen. Im ersten Satz fanden wir allerdings noch nicht so richtig ins Spiel und gerieten schnell in einen kleinen Rückstand. Paul nutze bereits die  zweite Auszeit beim Stand von 22:16 für die Gastgeber, um noch einmal an  Motivation und Siegeswillen zu appellieren. Den ersten Satzball für Markkleeberg konnten wir abwehren und unser bereits angekünigter Joker Anne kam für Selina beim Spielstand von 24:20 ins Spiel. Zwei direkte Aufschlagpunkte machten es noch einmal spannend, doch am Ende entschieden die Markkleeberger Damen den ersten Satz mit 25:22 für sich. Am Ende von Satz 1 haben wir gespürt, was möglich ist. Genau so sollte es doch bitte im 2. Satz auch laufen. Gesagt, getan! So erspielten wir uns eine komfortable Führung, eroberten viele Bälle und störten den Markkleeberger Angriff mit guter Blockarbeit. Eva konnte fast ungestört einen Angriff nach dem anderen direkt in Punkte verwandeln und Paul wechselte im richtigen Moment Anne abermals für Selina im Aufschlag ein. Mit super Stimmung und gutem Teamgeist gaben wir unsere Führung nicht mehr her und konnten den 2. Satz mit 19:25 für uns entscheiden. Für den 3. Satz waren wir fest entschlossen an diese Leistung anzuknüpfen. Markkleeberg reagierte allerdings auf unsere Angriffe über Eva mit gezielten taktischen Umstellungen im Block. Dadurch konnten wir unsere Angriffsschläge nicht mehr so direkt und druckvoll verwandeln und gaben den Gegnerinnen die Chance ihr eigenes Spiel aufzubauen. Doch wir blieben dran, schenkten den Gastgeberinnen keinen Punkt. Die ermutigenden Worte zur 2. Auszeit beim Zwischenstand von 21:16 halfen uns noch einmal zu punkten. Wieder der Einsatz unseres Jokers Anne, diesmal im Block für Janine. Auch dieser feine Schachzug von Trainer Paul funktionierte tadellos und wir konnten den Markkleeberger Angriff gezielt stören. Am Ende mussten wir uns allerdings mit einem 2-Punkte-Rückstand geschlagen geben. Doch noch ist nichts entschieden! Wir wollten mit mindestens einem Punkt nach Hause fahren, also ab in den 4. Satz und vielleicht sogar den Tie-Break für uns entscheiden? Nach langen Ballwechseln konnten wir uns eine kleine Führung erkämpfen - kurzzeitig. Druckvolle und gezielte Aufschläge, guter Spielaufbau und konsequenten Angriffen des Gegners ließen uns jedoch immer weniger Luft. Nach insgesamt zu vielen eigenen Fehlern auf Grund schwindender Kondition und Konzentration wurde der 4. und entscheidende Satz kurz vor 18.30 Uhr mit 25:20 abgepfiffen. Fazit: Motivation und Entschlossenheit waren im Gegensatz zum Spiel gegen die erste Mannschaft des TSG zwar zu 100 % da, aber das sind nicht alle Zutaten im Erfolgsrezept. Wir können dennoch stolz sein, dass wir mit nur 7 spielfähigen Mädels den starken Markkleeberger Damen so Paroli bieten konnten. Allerdings ist knapp daneben ja bekanntlich auch vorbei... Nun heißt es ganz schnell Köpfe hoch, neu motivieren, die eigenen Fehler analysieren und noch einmal intensiv trainieren. Kommenden Samstag sind wir schon zu Gast beim Tabellendritten L.E. Volleys II und hoffentlich mit mehr taktischen Möglichkeiten für Trainer Paul bei Bedarf auf den Gegner zu reagieren und umzustellen. (sp)

02-02-2016 (News Volleyball)

2015 Top - 2016 Flop

7 Punkte, Platz 5 von 8 in der Tabelle und ein "sicherer" Nichtabstiegsplatz für die Tresenwalder Damen der Bezirksliga. Hervorragend? Klar! Leider ist das Jahresende nicht mit dem Saisonende gleichzusetzen. Und so passierte es nun letzten Samstag, dass man durch eine 1:3 Niederlage gegen die erste Vertretung der TSG Markkleeberg wieder auf den vorletzten Platz abrutschte. Aber der Reihe nach: Am 12.12.2015 forderte man die Mannschaften des TSV Leipzig 76 und ATV Volkmarsdorf im Sportpark zum Tanz auf. Nach dem ersten Saisonerfolg gegen den GSVE Delitzsch waren die Damen guter Dinge, dass man zumindest spielerisch an diese Leistung anknüpfen könnte. Mit Anke im Zuspiel, Carmen und (in ihrem ersten Spiel überhaupt) Selina über Mitte, Fanny und Eva als Außenprügler, Janine in der Diagonale und Ex-Schwangere Maria als Libero legte man los. Doch so richtig in Fahrt kam die Truppe nicht. Besonders im Block hatte man den jungen TSV'lerinnen kaum etwas entgegenzusetzen, weswegen der Trainer bei 11:16 Rückstand die Notbremse zog und Wendy für Klein-Janine auf's Parkett zauberte. Richtig zünden sollte dieser Schachzug im ersten Durchgang aber nicht mehr. Tresenwald musste sich 14:25 geschlagen geben. Unverändert ging es weiter und plötzlich lief es deutlich besser für die Hausdamen. Wendy behielt in schwierigen Situationen die Nerven, die Mitte konnte immer wieder einen sauberen Doppelblock stellen und über Außen klatschte es ein ums andere Mal. Das muntere Hin und Her wurde durch zwei kurze Aufschlagserien am Ende entschieden ... zu Gunsten der Tresenwalderinnen. Nun war man endlich im Spiel und den Gästen ebenbürtig. Selina konnte sich in ihrem ersten Spiel komplett auf die Blockarbeit konzentrieren, da Maria nach fast einem Jahr Abwesenheit ihre Sache auf der Liberoposition mehr als ordentlich erledigte. Mit 27:25 schenkte man den 3. Satz trotzdem ab ... da war er also noch nicht, der erste Punkt in heimischer Halle. Im Gleichschritt ging es weiter, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Kapitän Fanny wurde eine Auszeit gegönnt und Katha bewies auf der Außenbahn nun Nervenstärke. Mit 25:23 ähnlich knapp, aber mit dem besseren Ausgang für unsere Mädels holte man sich doch noch den erwünschten Punkt und ab ging's in den Tie-Break. Gewechselt wurde mit einem 5:8 Rückstand, die letzte Auszeit konnte Tresenwald bei 11:13 nehmen. Ab da wurde es "nett": Mit einem direkten Punkt und einer nervenstarken Wendy am Aufschlag wurde der Sieg mit 13:15 eingetütet. Ein, ab dem 2. Satz, ausgeglichenes Spiel in dem für die Tresenwalderinnen am Ende alles wie am Schnürchen lief. Nach kurzer Pause um die Glückwünsche der vielen zahlreich erschienenen Zuschauer entgegen zu nehmen ging's auch schon wieder weiter. Der Sachsenklasseabsteiger ATV Volkmarsdorf wollte nun bespielt werden. Um eventuellen Analysen entgegenzuwirken stellten die Tresenwalder ihre Startformation diesmal etwas um. Dass man in diesem Spiel auf Maria als Libero verzichten musste bestärkte den Trainer in dieser Änderung. Eva beerbte Selina auf Mitte und Katha war die neue Außenangreiferin. Der Gegner stellte besonders auf den beiden Mittelpositionen große, angriffsstarke Spielerinnen auf, sodass man dort etwas "Größe" entgegensetzen wollte. Die ersten beiden Durchgänge klappte das auch wunderbar. Volkmarsdorf schien noch nicht im Spiel zu sein und Tresenwald nutzte das gestiegene Selbstvertrauen des soeben errungenen Sieges. Mit 25:21 und 25:19 sicherte man sich einen komfortablen 2:0 Satzvorsprung. Ab dann machte sich jedoch ein Konzentrations- und Kräfteverlust bemerkbar, der die ATV'lerinnen immer besser ins Spiel kommen ließ. Der Satz waberte dahin und ging am Ende mit 22:25 verloren. Die Unsicherheit machte sich im Folgenden bemerkbar und die Damen verloren ihren roten Faden. Auch Satz 4 ging mit 25:21 in die Binsen. Glücklicherweise konnte man sich im Tie-Break wieder etwas fangen. Leichte Aufschlagpunkte entspannten die Lage und schipperten kurz nach 20 Uhr den 15:9 Erfolg und damit den 2. Sieg des Tages nach Hause. Mit 10 Sätzen im Kreuz war das sicherlich die schönste Belohnung des Tages. Doch wie schon in der Einleitung erwähnt sollte der Run mit 3 Siegen aus 3 Spielen in Markkleeberg ein jähes Ende finden und das Jahr 2016 wurde mit einer 1:3 Niederlage eingeläutet. Die Vorzeichen standen schon mal schlecht als das ausgelagerte Donnerstagstraining kurzfristig ausfallen musste. Weiter ging's mit diversen entzündeten Blasen und der eigentlich immer vorhandenen "Neujahrsmüdigkeit". Auf Fanny und Maria musste komplett verzichtet werden, Jessi und Janine gesundheitlich angeschlagen. Mit Anke als Ballverteiler, Wendy Diagonal, Carmen und Selina über Mitte und Eva und Katha über die Außenbahn wollte man hier trotzdem den ein oder anderen Punkt entführen. Was soll man sagen: Es lief einfach nix zusammen. Ob's an zu üppiger Weihnachtsvöllerei lag ist hier nicht abschließend zu klären. Das strenge Schiedsgericht zeigte den "ein oder anderen" ;-) technischen Mangel auf ... die Verunsicherung war sichtlich erhöht. Mit 25:12 ergab man sich der TSG und es deutete sich ein Desaster an. Nur im 2. Durchgang blitzte kurz auf, was eigentlich möglich wäre. Durch eine niedrige Fehlerquote und konzentrierte Aktionen im Abschluss konnte man einen ebenso ungefährdeten Satz 25:16 nach Hause holen. Leider hielt dieser Zustand nur für kurze Zeit. Die Sätze 3 und 4 boten ein ähnliches Bild wie der erste. Annahmefehler, schwache Angriffe und immer wieder Aufschlagfehler ließen die Markkleebergerinnen zu zwei entspannten 25:18 Satzerfolgen und einem vollkommen verdienten Sieg kommen. Die Serie also erstmal beendet und wieder auf den 7. Platz abgerutscht. Aber die Saison bietet noch viele weitere Möglichkeiten die benötigten Punkte zu holen. (pw)

14-01-2016 (News Volleyball)

Samstag ist Superheimspieltag!

Am Sonntag wurde im Sportpark Tresenwald das 2. Punktspielturnier der 2. Mitteldeutschen Verbandsliga im Hallenhockey ausgetragen. Zu Gast in Machern waren dabei Teams aus Leipzig, Lauchhammer, Bautzen und Dresden. Die Tresenwalder Hockeyspieler hatten dabei nur 1 Spiel gegen den HC Lindenau Grünau Leipzig zu absolvieren, denn der Gegner im geplanten 2. Spiel, das Team aus Elsterwerda, sagte leider am Vortag ab.

14-01-2015 (News Volleyball)

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